Mittwoch, 8. April 2015

Unser Osterfest 2015

Ein kleiner Einblick in unser Osterfest 2015, hauptsächlich mit Bildern der Osternestchen die wir verschenkt haben.


Am Freitag waren wir bei meinem Grosspapi im Altersheim zum Mittagessen (er hat das Nestchen mit den Guggl im Eierkarton bekommen) und danach noch bei meinen Eltern (alle runden Nestchen wurden da abgeliefert). Am Samstag haben wir die Wohnung auf Vordermann gebracht, eingekauft und den Osterbrunch vorbereitet. Am Sonntag waren die Schwiegereltern zum Brunch bei uns (die Zopfteighäschen gab es da unter anderem). Ihnen hat der Osterhase die gefüllten Erdbeerkistchen mitgebracht. Und am Montag haben wir den Tag genossen und uns um unsere Hauspläne gekümmert. Wer unser Hausbau interessiert, der findet rechts in der Linkliste den Link zum Baublog.

Meistens schenke ich jedem einen hochwertigen Schokohasen vom Confiseur und ein wenig was dazu. Aber dieses Jahr fand ich die kleinen Müeslimischungen so niedlich, dass es für jeden ein Müesli gegeben hat und nur noch einen kleinen Hasen dazu. Ist ja auch etwas gesünder ;).

Ich hoffe ihr hattet schöne Ostern, habt liebe Menschen getroffen und euch etwas erholt.

Ganz liebe Grüsse aus der sonnigen Nordwestschweiz
sabigleinchen

Freitag, 3. April 2015

Leuchtbild

Hallo zusammen

Heute zeige ich euch ein weiteres Plotterwerk, ein wahrer Klassiker in der Plotterwelt. Nämlich einen Leuchtbilderrahmen oder Leuchtkasten.

Ein ganz liebe Freundin aus Ausbildungszeiten hatte vor kurzem Geburtstag. Sie ist ein richtiges "Reisefüdli", dauernd sitzt sie wieder im Flieger, vor allem in Richtung Amerika. Los Angeles oder New York haben es ihr angetan. Zu Weihnachten hat sie von mir zwei Kissen mit Zürich und New York Aufdruck bekommen. Das New York Bild habe ich nun gleich noch einmal verwendet für den Leuchtkasten.

Das Bild habe ich mit dem Plotter aus Vinylfolie ausgeschnitten (spiegelverkehrt), es entgittert und auf die Transferfolie übernommen. Diese habe ich dann auf die Glasscheibe des Bilderrahmens geklebt. Nun ist das Bild wieder richtig herum. Die Scheibe wieder in den Bilderahmen einsetzen, danach eine Milchglas- oder Sternenfolie einsetzen, die Lichterkette einlegen und die Rückwand einsetzen. Schon ist der Leuchtrahmen fertig. Gut, bei mir hat es recht lange gedauert. Meine benutzte Sternfolie war leider zu durchsichtig und die Lichterkette hat stark durchgeschimmert. Ich habe dann zuerst die Lichterkette mit breitem Glitzerband umwickelt und dann mit verschiedenen Materialien rumgepröbelt bis ich etwas hatte was besser abgedeckt hat. Meine Lösung war eine Schicht Backpapier. Nicht funktioniert haben eine zweite Sternfolie und Plastikmäppchen :).

Der Liebste hat dann mit seiner tollen Kamera noch ein paar Bildchen gemacht, damit ich euch mein Werk zeigen kann. Die kleine Digicam hätte das wohl nicht so gut hinbekommen.


Datei New York City: Silhouette Store (Sternenhimmel von mir dazugebastelt)
Folie: Vinylfolie schwarz von Littlefeet
Bilderrahmen: RIBBA von Ikea (Achtung: Nur für den privaten Gebrauch. Bei einem Verkauf darf kein Rückschluss auf die Marke Ikea möglich sein. Am besten fragt ihr zuerst um Erlaubnis)
Lichterkette: Buttinette (Direktlink zum Produkt)

Für unser Häuschen mache ich mir dann sicher auch noch so einen schönen Rahmen, gefällt mir nämlich richtig gut. Bis dahin suche ich noch nach der richtigen Folie ;).

Liebe Grüsse
sabigleinchen

Sonntag, 29. März 2015

Ich stelle vor ...

Ihr Lieben

Heute stelle ich euch endlich mal meine Nähmaschine vor. Schon seit vier Jahren begeitet sie mich bei allen meinen Nähprojekten. Sie näht Kinderkleider aus Jersey und Baumwolle, Kleider für mich, Leder- und Kunstledertaschen, Wachstuch, Gurtbänder. Bisher hat sie alles mitgemacht und seit ich sie habe fluche ich deutlich weniger beim Nähen ;). Inzwischen gibt es sogar richtig viele Nähwerke die ganz ohne Gefluche fertig werden, das will etwas heissen.

Ich nähe mit einer Bernina activa 125. Wie alt sie wirklich ist, weiss ich leider nicht. Ich habe sie nämlich auf einer grossen schweizer Auktionsplattform ersteigert. Ich hatte vorher eine neu gekaufte Maschine eines schweizer Detailhändlers mit der ich leider überhaupt nicht zurecht kam. Ich konnte sie dann einer Nähanfängerin günstig verkaufen und so waren wir beide happy. Sie kommt nämlich damit zurecht, wahrscheinlich hat es also nur an mir gelegen. Jedenfalls musste eine neue Maschine her. Mein Freund fand von Anfang an, ich solle doch eine Bernina kaufen. Da wäre ich ja auch dabei, aber eine neue kostet doch schon recht viel Geld. Das hatte ich damals einfach nicht. So haben wir uns dann nach gebrauchten Maschinen umgesehen, denn so eine Bernina die hält sich ja ewig, dafür ist sie bekannt. Wir haben also auf der besagten Auktionsplattform nach Nähmaschinen, vorzugsweise Bernina, gesucht und einige wenige gefunden. Am besten hat mir die activa 125 gefallen. Wir haben uns dann über die Maschinen schlau gemacht und beschlossen, dass wir auf die activa 125 bieten werden. Also mal ein Maximalgebot eingegeben und gewartet. Auktionsende war erst in ein paar Tagen, ein Sofortkauf nicht möglich. Als wir eingestiegen sind waren wir nur zwei Bieter und der Preis noch sehr günstig. Wäre ja zu schön gewesen, wenn es so geblieben wäre ;). Am Samstag Abend ging es dann langsam auf das Auktionsende zu. Inzwischen waren noch weitere Bieter ein- und wieder augestiegen, geblieben sind nur ein Mitbieter und wir. Es gab einen richtigen Bieterkampf und die Restlaufzeit wurde dadurch immer wieder verlängert. Ach meine Nerven. Deshalb ersteigere ich sonst selten etwas, ich halte das nervlich nicht aus ;). Zwischendurch musste ich meine gesammelten Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke der Eltern und Grosseltern zusammenzählen um ein Preislimit festzulegen. Etwas darüber mussten wir dann doch noch gehen, aber schlussendlich habe ich den Zuschlag erhalten. Wow, diese Glücksgefühle :). Mein Freund hat die Maschine dann wenige Tage später beim Verkäufer abgeholt. Es stellte sich heraus, dass die Maschine einer älteren Dame gehört hat die leider verstorben ist. Der Verkäufer hatte ein sehr gutes Verhältnis zu ihr und war beauftragt alles was noch verkäuflich war zu verkaufen. So hat ihr Maschinchen nochmal ein zweites Leben bekommen. Ich durfte ganz viele Spulen, Fäden, Nadeln und Füsschen von ihr übernehmen. Das war ein ganz grosses Geschenk für mich und ich bin dieser Dame bis heute dankbar, auch wenn ich sie nie kennenlernen durfte. Nur dank ihr habe ich eine so tolle Maschine bekommen, die mir so viel Freude macht und mir dieses schöne Hobby ermöglicht. Wer weiss ob ich mit der anderen Maschine weitergemacht oder doch nicht eher aufgegeben hätte.

So, genug gequatscht. Das ist also meine Nähmaschine:


Die Vorstellung meiner Nähmaschine ist als Teil einer kleinen Zusammenarbeit mit Bernina entstanden. Bernina hat mich angefragt ob ich über meine Nähmaschine berichten würde. Da ich absolut überzeugt von meiner Maschine und der Marke bin (ich habe in der Schule auf Bernina-Nähmaschinen nähen gelernt), habe ich das gerne und aus voller Überzeugung gemacht. Bernina hat mir als Dankeschön ein Materialpaket aus Nähmaschinenfüsschen, Glitzergarn und Werbematerial geschickt. Vielen Dank dafür. Vor allem die Füsschen erweitern meinen Nähhorizont noch mehr (nicht alle auf dem Foto sind neu, einige hatte ich bereits). Leider hat die Zeit nicht gereicht um mich da schon schlau zu machen wie man sie richtig einsetzt, aber das kommt auf jeden Fall noch. Ich werde euch berichten sobald ich soweit bin.

Ich hoffe ihr könnt meine Begeistertung aus meinem kleinen Bericht herauslesen. Meine Meinung wird durch die Zusammenarbeit mit Bernina in keinster Weise beeinflusst. Gerne gebe ich Interessierten Auskunft was die Bernina activa 125 alles kann, falls sich jemand eine kaufen möchte.

Ihr seht auch, Qualität hat ihren Preis. Meine Maschine hat in den vier Jahren nie grossartig gezickt. Kurz nachdem ich sie hatte hat das Lämpchen den Geist aufgegeben und der Transporteur kam nicht mehr nach oben. Mein Freund hat sie aufgeschraubt, gereinigt und die zwei Probleme schnell gelöst. Ah und vor einigen Wochen hat sie weitergenäht obwohl das Pedal nicht mehr gedrücht war. Da hat mein privater Nähmaschinenmonteur das Pedal aufgeschraubt und die Feder wieder richtig reingelegt, die war nur etwas verschoben. Ansonsten frisst sie gerne Mettler-Nähfäden am Meter und produziert Staubmäuse ;). Zicken tut sie wir ihre Besitzerin nur selten.

Wenn euer Budget beschränkt ist, empfehle ich jedem den Kauf einer guten Occasionsmaschine. Gute und robuste Markenmaschinen halten sich ewig und können zu einem bezahlbaren Preis gekauft werden. Lieber noch etwas sparen und dann aber ein tolles Gerät kaufen, als jetzt sofort eines was einem dann vielleicht nicht so Freude macht (das habe ich jetzt auch gelernt :)). Und befragt unbedingt andere Näherinnen welche Erfahrungen sie gemacht haben und welche Vor- und Nachteile die Maschinen haben. Vielleicht könnt ihr sogar eine ausprobieren, das wäre natürlich optimal. Wie gesagt, die günstige Maschine vom Detailhändler ging für mich nicht, aber für die Kollegin war sie super für den Einstieg. Jeder ist anders und jede Maschine ist es auch.

Das war mein Bericht aus dem Nähstübchen.

Macht's gut und bis zum nächsten Mal
sabigleinchen


Mittwoch, 18. März 2015

Geschenk zur Geburt

Hallo zusammen

Vor gut zehn Tagen war es endlich soweit, eine ehemalige Arbeitskollegin durfte ihre zweite Tochter in die Arme schliessen. Da sie selbstgenähte Kleidung sehr schätzt, habe ich mich hingesetzt und der kleinen Julia eine süsse Babykombi aus dem neuen Farbenmix Best Friends Stoff genäht.


Stoff: Jersey Best Friends grau von Farbenmix, gekauft bei Zwergenstoffe sowie rosa Sweat vom Stoffstübli
Schnitt Wickelbody: Wicky von BaSamba
Schnitt Hose: Frechdachs von LilaBrombeerWölkchen (Freebook)

Beide Schnitte finde ich persönlich ganz toll und bin sehr gespannt wie sei am Kind aussehen werden. Danke vor allem an LilaBrombeerWölkchen für diesen kostenlosen Schnitt mit den vielen Gestaltungsmöglichkeiten. 

Mit Julia sind nun alle Babies im Freundeskreis geschlüpft :).

Liebe Grüsse
sabigleinchen

Donnerstag, 12. März 2015

12 von 12 im März 2015

Ihr Lieben

Wir nähern uns dem Frühling und berichten schon zum dritten Mal in diesem Monat über unseren Tag. Heute hat es schon wieder einen Donnerstag erwischt, das heisst also den ganzen Tag arbeiten, Wocheneinkauf und Pizza zum Abendessen :).

Früh morgens noch was zum anziehen gebügelt

Tee für's Büro gekocht

Und ein Znünimüesli mit Banane gemischt

Lüften im Schlafzimmer

Die Sonne auf dem Weg zum Bus getroffen

Das Müllauto angetroffen

Sehr ihr den Vogel? Er und seine Freunde hüpfen momentan jeden Tag vor meinem Bürofenster rum
Das Team mit Schoggichüechli versorgt
Mittagessen aus der Bäckerei. Ein Gemüseschnitzelburger

Arbeit für die Schweizer Post produziert

Der Liebste bringt den bestellten Wocheneinkauf mit nach Hause

Standard-Essen am Donnerstag: Selbstgemachte Pizza
Alle Teilnehmer treffen sich bei Caro aka Frau Kännchen, die ebenfalls aus der Schweiz berichtet :). Schön, dass du da bist Caro.

Mittwoch, 4. März 2015

Wachstuchtasche (Blueblabla)

Endlich geht es hier weiter. Heute habe ich den Sonnenschein genutzt und schnell meine neue Tasche fotografiert um sie euch zeigen zu können.

Die Tasche ist nach einem Schnitt von Blueblabla. Sie verkaufen die Anleitung in einem Materialset für eine kleine oder grosse Wachstuchtasche. Weil ich mich nicht für zwei Wachstücher entscheiden konnte, habe ich mir so ein Materialset von meiner Schwester zum Gebutstag gewünscht. Sie kennt mich gut und ich wusste, ihre Wahl wird auch mir gefallen. Und so war es dann auch. Die zarten Töne gefallen mir sehr, auch wenn ich mir wahrscheinlich andere Farben ausgesucht hätte. So musste ich dann auch ganz bald meine Tasche nähen um sie fertig zusammengestellt bewundern zu können.


Ich mag sie sehr, ein richtig praktisches Teil ist das geworden. Danke Schwesterchen für dieses tolle Geschenk.

Schnitt: "Tasche klein" (Taschenkit) von Blueblabla
Stoff: Wachstuch Dots lavender (aussen) und Birdcage toffee (innen), über Blueblabla

Bis bald
sabigleinchen

Samstag, 14. Februar 2015

Valentinstag

Heute ist Valentinstag, der Tag der Liebenden. Darüber kann man denken was man will, ist mir auch Wurscht ;). Wir schenken uns jeweils etwas kleines, das machen wir aber auch an sonstigen Tagen.

Um euch zu zeigen, dass es auch ganz ohne Blumen und Pralinen geht, habe ich euch mein Valentinsgeschenk an meinen Schatz fotografiert. Ich habe vor vier Tagen angefangen einen Sauerteigansatz zu ziehen. Jeden Tag habe ich ihn mit viel Liebe umgerührt ;) und gestern Abend dann kamen die restlichen Zutaten dazu, er wurde geknetet und dann über Nacht zugedeckt damit er schön aufgehen kann. Das hat er auch getan, braver Teig :). Heute Morgen früh habe ich aus ihm ein Herz geformt und es mit Wasser bestrichen. Dann hat er nochmal geruht, wurde mit Mehl bestäubt, eingeschnitten und dann gebacken. Toll sieht es aus mein Sauerteigbrotherz und lecker war es.

Schön, dass ich es endlich geschafft habe auch mal ein Sauerteigbrot selber zu machen. Dieses Projekt scheiterte bisher daran, dass wir Brot meistens spontan backen oder frühestens am Abend vorher daran denken etwas vorzubereiten. Das ist für so ein Sauerteigbrot einfach zu spät ;). Schwer ist es aber überhaupt nicht und wenn ihr, wie ich, laktosefreien Joghurt für den Ansatz nehmt, dann ist es auch laktosefrei. Und es klappt damit problemlos.

Der einzige Nachteil an diesem Geschenk war natürlich, dass mein Schatz schon wusste was ich da vorhabe. So eine Schüssel Sauerteigansatz kann ich ja schlecht in der gemeinsamen Wohnung verstecken.


Rezept: Sauerteigbrot von Betty Bossi. Es fehlt die Angabe wie viel Wasser dem Teig noch hinzugefügt werden muss: Es sind 1 - 1.5 dl. Ich hatte ca. 1.25 dl und das hat perfekt gepasst.

Einen schönen Valentinstag wünsche ich euch

sabigleinchen