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Samstag, 29. September 2012

Rezept für Tessinerbrot

Einige haben nun schon nach dem Rezept für das Tessinerbrot gefragt. Zuerst habe ich es eingescannt und so verschickt, aber jetzt nehme ich mir die Zeit und schreibe es für euch ab, dann probieren es vielleicht noch mehr aus. Man muss ja was für den kulturellen Austausch innerhalt Europas machen, gell ;).

Ihr braucht:
10g Frischhefe
1 TL Honig
1 dl Wasser
400 g Weizenweissmehl (Typ 405, für die Deutschen unter uns ;))
1 TL Salz
1.5 EL Sonnenblumenöl
1.2 dl Milchwasser (halb/halb)

Hefe, Honig und Wasser verrühren. Mehl in eine Schüssel geben und eine Vertiefung drücken. Hefeflüssigkeit in die Vertiefung giessen, 1 TL Mehl unterrühren. Schüssel mit einem feuchten Tuch bedecken, Vorteig an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen.

Salz unter den Vorteig rühren, Sonnenblumenöl und Milchwasser dazugeben, zu einem Teig zusammenfügen. Der Teig muss weich und elastisch sein. Teigschüssel mit einem feuchten Tuch bedecken, den Teig an einem warmen Ort auf das doppelte Volumen aufgehen lassen.

Den Backofen auf 250°C vorheizen.

Teig in vier gleichgrosse Portionen teilen, längliche Ovale formen, diese eng aneinander auf ein eingefettetes Blech legen. Nochmals 10 Minuten gehen lassen. Für die Verzierung Oberfläche in der Mitte längs mit einem scharfen Messer einschneiden, mit Wasser bepinseln.

Tessinerbrot auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben, zuerst 10 Minuten bei 250°C, dann 25 Minuten bei 180°C backen. 

So sieht das dann aus:

Sonntag, 12. August 2012

Tessinerbrot

Das war heute unser Abendessen, ein frisches, selbstgemachtes Tessinerbrot. Das Tessin ist ein Kanton im Süden der Schweiz der an unser Nachbarland Italien grenzt. Es ist ein sehr bekanntes Brot, das wahrscheinlich jede Bäckerei und auch alle Grossverteiler verkaufen. Es ist ein helles, luftiges und weiches Brot das aus mehreren Teilen besteht, in meinem Fall nun vier längliche Stücke (das ist gemäss Rezept, ich bin aber nicht sicher ob traditionell immer vier Teile sein sollten oder ob das egal ist). Diese werden durch einritzen nochmal geteilt, es entstehen acht Teile die sich ganz einfach abtrennen lassen. Sehr lecker hat es geschmeckt dieses wunderbare Brot das wir so mögen und ganz einfach ist es herzustellen. Das Rezept vielleicht ein ander Mal, heute nicht mehr.