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Donnerstag, 23. Februar 2017

Weihnachtsgeschenk: Bouillonpulver

Ich liebe selbstgemachte Geschenke, ob zum verschenken oder auch wenn ich sie bekomme. Es ist toll, wenn sich jemand Zeit nimmt für andere etwas zu machen.

Zwei Geschenke habe ich dieses Jahr in der Küche hergestellt. Heute zeige ich euch das aufwändigere der zwei: Gemüsebouillonpulver.

Aus vielen Kilogramm frischem Gemüse, getrockneten Steinpilzen (gekauft) und Meersalz, entstanden einige Gläser selbstgemachtes Bouillonpulver. Ich habe insgesamt vier Mal Gemüse getrocknet und es hat danach jeweils fast drei Tage lang im ganzen Haus danach gerochen (und das trotz aktiver Lüftung im Haus). Aber lecker ist das Zeug kann ich euch sagen und es haben sich alle Beschenkten sehr gefreut.



Rezept: Betty Bossi Zeitung Nr. 10/2016
Etikette: Vorlage von Betty Bossi, Etiketten: Weihnachten

Mein Bouillonpulver enthält Knollensellerie, Karotten, Lauch, Zwiebeln und Petersilie. Dieses Gemüse ganz dünn in Scheiben schneiden (ich hab's durch die Gemüseraspel der Küchenmaschine geschickt) und dann einige Stunden bei 80°C und, wenn möglich, offener Backofentür trocknen. Alternativ geht das natürlich auch in einem Dörrautomaten wenn man einen hat. Als das Gemüse vollständig getrocknet war, habe ich es im Mixer fein gemahlen und mit ebenfalls gemahlenen, getrockneten Steinpilzen gemischt. Dazu noch Meersalz geben und die Mischung ist fertig und schmeckt wirklich super gut. 

Bei den Etiketten habe ich es mir einfach gemacht. Betty Bossi hat welche zur Verfügung gestellt. Ich habe die der Bouillon mit einem Printscreen-Programm ausgeschnitten, im Word mehrfach eingefügt, auf dickeres Papier ausgedruckt und mit einem Stanzer ausgestanzt. Auf der Rückseite habe ich die Inhaltsstoffe angegeben (als Intolerante ist man da sensibilisiert ;)) und wie lange die Bouillon mindestens haltbar ist (6 Monate nämlich). 

So und nun geniessen wir das letzte noch verbliebene Glas für uns alleine. Ihr findet im Internet ganz viele Rezepte für Bouillonpulver. Viel Spass beim Nachmachen.

Sabi


PS. Nein, keine Zusammenarbeit mit BB. Ich bin auf eigene Kosten Abonnentin des Heftes und fand das einfach eine tolle Geschenkidee.

Freitag, 27. Januar 2017

Weihnachtsgeschenk: Getreideriegel

Weiter geht's mit dem zweiten Geschenk aus der Küche, das ich zu Weihnachten verschenkt habe.

In der Schweiz sagen wir diesen Stängeln eigentlich allen "Farmerstängel". Dabei ist das ja eigentlich nur der Riegel einer einzigen Firma. Auf jeden Fall ist es sehr schwer solche Riegel ohne zusätzlich zugesetzten Zucker zu finden. Und so hat man immer ein wenig ein schlechtes Gewissen, wenn man solch einen Riegel verdrückt hat. Dafür sind sie natürlich sehr praktisch für den kleinen Hunger zwischendurch.

Zum Geburtstag habe ich letztes Jahr die Riegelform von Betty Bossi bekommen. Die hatte ich mir gewünscht um schöne und gesunde Riegel selber herzustellen. Das habe ich seither auch schon mehrmals gemacht. Das geht so schnell und man hat unendlich viele Möglichkeiten. Sie halten mindestens zwei Wochen, länger haben sie noch nie überlebt (weil aufgefuttert). Ich esse sie gerne als Znüni im Büro. Da sie auch meine Arbeitskollegen heiss lieben, habe ich beschlossen, welche zu Weihnachten zu verschenken. Ich stelle sie jeweils mit Kokosblütenzucker her und nicht mit normalem Zucker. Das kam bei den Beschenkten sehr gut an.


Meine Riegel sind natürlich auch immer laktosefrei, auch wenn ich das hier nicht extra erwähnt habe. Sie waren sooo lecker. Ich muss dringend Nachschub herstellen. Man kann die Riegel übrigens auch einfrieren, dann hat man immer genügend frischen Nachschub.

Auch für solche Riegel findet ihr viele tolle Rezepte im Internet (z.B. diese hier). Natürlich braucht man nicht zwingend eine Riegelform. Man kann die Masse auch auf Backpapier streichen und nach dem Backen in Form schneiden.

Weiter geht es mit genähten Geschenken und der Erkenntnis, dass ich doch mehr selbstgemachte Dinge verschenkt habe, als gedacht.

Sabi